Das Land Hessen prüft weitere Standorte für Erdwärme. Neue Daten sollen die Suche danach in Südhessen erleichtern. Wie das Ministerium für ländlichen Raum in Wiesbaden meldet, hat dafür ein Forschungsverbund den Untergrund im Oberrheingraben vermessen und ein verbessertes dreidimensionales Modell erstellt. Die Ergebnisse sollen helfen, geeignete Standorte für weitere Untersuchungen zu finden. Interesse zeigen unter anderem Hofheim und Kriftel. Ob sich Erdwärme dort wirtschaftlich nutzen lässt, müssen allerdings erst weitere Untersuchungen und Bohrungen zeigen. Das Projekt hat rund 1,25 Millionen Euro gekostet und ist vom Land Hessen mit EU-Mitteln gefördert worden.