Im Streit um die verspätete Fertigstellung des Wiesbadener Müllheizkraftwerks zieht die Stadt einen Schlussstrich. Sie wird gegen ein Urteil des Landgerichts Wiesbaden nicht in Berufung gehen. Das hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Hintergrund ist eine Klage der städtischen MBA Wiesbaden gegen den Entsorger Knettenbrech und Gurdulic auf Zahlung einer Vertragsstrafe. Das Landgericht hatte die Klage abgewiesen. Nach zusätzlicher externer juristischer Beratung hält die Stadt eine Berufung für wenig aussichtsreich. Das Müllheizkraftwerk selbst war nach jahrelangen Verzögerungen in diesem Sommer in die Inbetriebnahme gestartet.